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Überschwämmung beseitigt und Abwasser (Teil 2 eingebunden)

Samstag, Februar 17th, 2007

Nach einer kurzen Informationspause auf Grund von technischen Problemen gibt es heute wieder Neuigkeiten von unserem Hausbau – und das nicht zu wenig.

Da es wahrscheinlich noch ein paar Monate gedauert hätte, bis das Lehm-Schlamm-Gemisch aus unserem Garten versickert wäre (der Lehm hat den Boden regelrecht versiegelt), hatten wir uns am Samstag ein mehreres Kubikmeter großes Loch im Garten ausheben lassen. Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren der Bohrung versenkt. Wenn wir den Schneeschieber dieses Jahr auch nicht für den Schnee nutzen konnten (weil keiner gefallen ist), so hat er jetzt bei der Gartenberäumung seinen Dienst getan :)

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Das zweite Projekt an diesem Tag war das Anbinden des Abwassers der Küche im Altbau. Eigentlich hatten wir das Abwasser schon vor einiger Zeit eingebunden, dummerweise merkte keiner beim Freilegen der alten Rohre, dass dabei das Abflussrohr welches schon von der Küche im alten Haus kam, beschädigt wurde. Erst nach dem Hinweis meiner Oma, dass das Wasser nicht mehr richtig abfließt ist mein Vater etwas stutzig geworden. Also haben wir gleich das alte Rohr bis zum Haus erneuert und wieder in den Abwasserkanal eingebunden.4im001909-small.JPG5im001910-small.JPG

Land unter . . .

Samstag, Februar 10th, 2007

… heißt es bei uns seit dieser Woche – zum Glück nur in den Außenanlagen. 2 gute Dinge hat das Ganze:

1. Wir waren im Urlaub und mussten so die Überschwemmung nicht live mitverfolgen.

2. Wir haben noch keine Wege oder Rasenflächen angelegt, denn die wären jetzt hinüber :)

Ein paar Impressionen unserer neuen Seenplatte:

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Die Mitarbeiter der Firma „FB Freiberger Bohr GmbH“ stießen beim Bohren auf zwei Wasseradern (welche aus dem geologischen Gutachten nicht ersichtlich waren), so dass zu dem schon anfallenden Bohrwasser noch extra Wasser kam.

Nun steht uns das Wasser zwar nicht bis zum Hals, jedoch bis zum Haus. Zusätzlich kommt hinzu, dass die Luft im Haus immer noch sehr feucht ist und die Dämmung auf dem Dachboden richtig nass ist. Eigentlich steht demnächst der Außenputz an, aufgrund der Feuchtigkeit hoffen wir jedoch, dass wir das ganze im Einvernehmen mit Sachsenhaus noch etwas verschieben können.

Hier noch die Daten der Bohrfirma:

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Bei der Betrachtung des Schichtenverzeichnisses sieht man, dass ab 54 m Braunkohle zu finden ist. Allerdings brauchen wir keine Angst haben, dass sich demnächst jemand um den Abbau bemühen wird, denn die junge Braunkohle braucht noch ein paar 1000 Jahre, bis sie als Rohstoff geeignet ist.

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Goldgräber…

Freitag, Februar 2nd, 2007

… waren heute bei uns nicht am Werk- nein es wurde die lang ersehnte Tiefenbohrung begonnen. Rund 5 Tage wird die Bohrung der 2 mal 55 Meter tiefen Löcher und das Setzen der Sonden dauern.

Die ersten 12 Meter, welche aus Lehm, Sand und Kies bestanden, wurden mit breiten Stahlhülsen durchbrochen. So wird verhindert, dass das Loch in sich zusammenrutscht. Das war sichtlich der schwerste und mühseligste Teil, da das Rohr immer wieder geleert werden musste.
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Danach wurden in das breite Stahlrohr die dünnen Bohrstangen mit Bohrkopf mit je 2 Meter Länge eingeführt und nach und nach miteinander verschraubt. Das Bohrwasser für die Spülung wurde innerhalb der Bohrstangen zum Bohrkopf gepumpt.
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Ständig wurden die Außenwände der Bohrung mit „Klebemitteln“, welches dem Spülwasser beigefügt wurde, versehen um Stabilität zu bekommen.
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Am Ende des heutigen Tages war die Bohrung ca. 28 Meter tief und es wurden nur Tonschichten durchbrochen. Alle Bohrstangen sind dann wieder entfernt wurden, da das Risiko doch zu hoch war, dass das Loch zusammenrutscht und den Bohrer einklemmt.

Nächste Woche geht es weiter, doch das können wir leider nicht live erleben. Wir gönnen uns nämlich eine Woche Skiurlaub und kommen erst Freitag wieder – wenn dann hoffentlich alles fertig ist und die Sonden für die Erdwärmepumpe gesetzt sind.